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Leopoldplatz - Stellungnahme der Praktikerrunde zur Diskussion um ein "Alkoholverbot" vom 12.01.17

     Die Praktikerrunde vom Leopoldplatz spricht sich aus folgenden Gründen gegen ein Alkoholverbot am Leopoldplatz aus:


1. Ein Alkoholverbot ist ordnungspolitisch nicht umsetzbar. Aus diesem Grund wurde auch das im Dezember 2008 vom Bezirksamt Mitte von Berlin eingeführte Alkoholverbot für den Leopoldplatz  im Januar 2010 wieder aufgehoben.

2. Ein Alkoholverbot im öffentlichen Raum Leopoldplatz widerspricht dem integrierten Handlungskonzept „Ein Platz für alle“ und dem eigens eingerichteten Aufenthaltsbereich für alkoholtrinkende Szenen im mittleren Teil des Platzes.

3. Ein Alkoholverbot am Leopoldplatz würde zu einer Verdrängung der Szene in die angrenzenden Wohngebiete führen.

4. Ein Alkoholverbot würde alle Personen (und nicht nur sog. „problematische Nutzergruppen“) betreffen, die im öffentlichen Raum Alkohol trinken.

ZAHNARZT: nächste Sprechstunde am Montag, 27. Februar 2017, 14 - 17 Uhr in der SKA

Eine Prophylaxehelferin und ein Zahnarzt beraten speziell Drogenkonsumierende zur Zahn- und Mundgesundheit, führen Zahnreinigungen, Untersuchungen und Behandlungen durch.

Eine Krankenversicherung ist NICHT notwendig.

Das Angebot gibt es in der Kontaktstelle SKA, Reichenberger Str. 131, 10999 Berlin (Achtung: Zugang über die Tordurchfahrt Reichenberger Str. 130). Ein Schwerpunkt liegt in der Aufklärung und Unterstützung zur Mund- und Zahnpflege.

Ein weiterer Termin ist für den 13. März 2017 geplant.

 

Hepatitis C: Prävention als Prävention!

Die Präsentation eines "Blitzlichts" auf dem Akzept-Kongress, Berlin, 04.11.16 von Astrid Leicht findet sich hier.

Konturen online: Flüchtlinge und (Opioid)Abhängigkeit

Flucht und Traumata erhöhen die Gefahr eines missbräuchlichen Konsums von psychotropen Substanzen. Zugleich stammen viele der nach Deutschland geflüchteten Menschen aus Herkunftsländern, in denen Opioidgebrauch weit verbreitet und kulturell akzeptiert ist. Es ist davon auszugehen, dass eine nennenswerte Zahl an Geflüchteten – ob ‚mitgebracht‘ oder hier entwickelt – einen riskanten, schädlichen oder abhängigen Konsum von psychoaktiven Substanzen aufweist.

Eine Expertenrunde hat den aktuellen Wissensstand zusammengefasst. Dieser Text wurde am 10. August 2016 auf KONTUREN online veröffentlicht. Er wurde im Anschluss an einen Fachaustausch zum Thema „Flüchtlinge in Deutschland – eine Herausforderung auch für die Sucht- und Drogenpolitik?“ verfasst, zu dem die Drogenbeauftragte am 25. Mai 2016 eingeladen hatte. » zum Artikel

DRUCK-Studie des Robert-Koch-Instituts: Länderbericht BERLIN veröffentlicht

Die ausführliche Auswertung der Ergebnisse der Pilotstudie in Berlin, die das Robert-Koch-Institut mit Beteiligung von Fixpunkt e. V. durchgeführt hat, ist seit Sommer 2015 verfügbar.

siehe www.rki.de/druck-studie

oder Download (mehr als 7 MB!): DRUCK-Studie, Städteauswertung BERLIN

Jetzt online: Fachinfos zur Konsumutensilienvergabe

Die Ergebnisse der Evaluation der Berliner Spritzenvergabe-/tauschangebote von 2011 und weitere interessante Dokumente finden sich hier:

http://www.fixpunkt-berlin.de/index.php?id=harmreduction

Info-Flyer für Party-Besucher/innen

Hier gibt es verschiedene Flyer zu Drogen und Gesundheitschutz, die für Party-Besucher/innen interessant sein könnten: http://www.fixpunkt-berlin.de/index.php?id=77

Neu ist ein Flyer zu Pilzen (Februar 2016).

Freiwillige Mitarbeit

Anfrage für freiwillige Mitarbeit bitte an folgende Mail richten:

E-Mail:
freiwillig@fixpunkt.org

Tel.
+49 (0) 30/90298 1725

Praktikum

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