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Diamorphingestützte Behandlung in Berlin

Seit Herbst 2013 steht Opiatkonsument/innen, die als schwerstabhängig gelten, die Möglichkeit zur diamorphingestützten Behandlung offen.

Damit erweitern und verbessern sich die Behandlungsmöglichkeiten für Menschen, die Opioide zur Linderung ihrer Suchtsymptomatik oder anderer psychischer Erkrankungen benötigen.

Wer kann mit Diamorphin behandelt werden?

Die diamorphingestützte Behandlung steht Opiatabhängigen offen, die folgende gesetzlich festgelegten Mindestkriterien erfüllen:

- Opiatabhängigkeit seit mindestens fünf Jahren, überwiegend injizierender Konsum

- zwei Suchttherapien, darunter eine mindestens sechsmonatige Substitutionsbehandlung mit Methadon, Subutex oder Polamidon

- Alter: mindestens 23 Jahre

Die diamorphingestützte Behandlung wird von der Krankenkasse bezahlt!

Wenn Sie die oben genannten Mindestkriterien erfüllen und sich für eine diamorphingestützte Behandlung interessieren, können Sie sich in den Fixpunkt-Kontaktstellen, Drogenkonsumräumen und -Mobile weitere Informationen holen.

Zum Weiterlesen:

Deutsche Aidshilfe: http://blog.aidshilfe.de/2013/12/11/wir-moechten-unseren-patienten-auch-eine-heimat-bieten/

Gesetzestext: BtmVV, § 5

http://www.gesetze-im-internet.de/btmvv_1998/__5.html

Bundesdrogenbeauftragte:

drogenbeauftragte.de/drogen-und-sucht/illegale-drogen/heroin-und-andere-drogen/substitution.html